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Info 01/2011 AMOK - Alarm an Schulen


Die Zeiten haben sich geändert, früher kannten wir Meldungen von Amokläufern aus den USA, die jedoch in Deutschland für wenig Aufsehen erregten.

Heute gibt es Amokläufe weltweit und dies besonders an Schulen.
Die Nachricht vom Amoklauf im Baden-Württembergischen Winnenden schockierte Deutschland und weckte Erinnerungen an das Drama von Erfurt im April 2002. Weltweit kommt es an Schulen und Universitäten immer wieder zu solchen schwerwiegenden Gräueltaten, mit steigender Tendenz.

Ein Blick zurück.

März 2000: Ein 16 Jahre alter Schüler erschießt aus Wut über einen Verweis in einer Internatsschule in Brannenburg (Bayern) seinen 57 Jahre alten Heimleiter und schießt sich selbst in den Kopf. Er überlebt schwert verletzt und ist seitdem ein Pflegefall.

November 2000: Im sächsischen Meißen stürmt ein 15-jähriger Schüler maskiert in das Klassenzimmer der 9. Klasse des Gymnasiums Franziskaneum, geht mit zwei Messern auf eine Lehrerin los und sticht 22 Mal zu. Die 44-Jährige kann sich noch auf den Flur schleppen, stirbt dort. Der Schüler wird nach kurzer Flucht gestellt

April 2002: Bei einem Amoklauf im Erfurter Gutenberg-Gymnasium werden 18 Menschen getötet. Der Amokläufer ist ein 19 Jahre alter ehemaliger Schüler. Laut Polizei wurde er Anfang des Jahres 2002 von der Schule verwiesen.

Juli 2003: Ein 16-jähriger Realschüler schießt im fränkischen Coburg während des Unterrichts auf seine Klassenlehrerin und verletzt anschließend eine Schulpsychologin. Danach tötet sich der Jugendliche. Die 41 Jahre alte Lehrerin bleibt unverletzt.

November 2006: In Emsdetten eröffnet ein 18-Jähriger das Feuer in seiner ehemaligen Schule. Mehrere Menschen werden verletzt, bevor der Täter Selbstmord begeht.

März 2009: In seiner früheren Realschule in Winnenden bei Stuttgart und auf der anschließenden Flucht erschießt ein 17-Jähriger 15 Menschen und sich selbst. Die Waffe hatte er seinem Vater, einem Sportschützen, entwendet

Februar 2010: Aus Wut hat ein ehemaliger Schüler einer Berufsschule in Ludwigshafen einen Lehrer erstochen. Der Pädagoge starb in dem Schulkomplex am Fundort auf einer Kellertreppe. Als Motiv gab der 23-Jährige an, er habe als früherer Schüler der Berufsschule eine große Wut auf den 58-jährigen Lehrer empfunden, weil dieser ihm viel zu schlechte Noten gegeben habe.

PRÄVENTION ist planbar

Die Sicherheit an Schulen durch professionelle Schutzkonzepte stärken!

Nicht zuletzt die Amoktat von Winnenden und Ludwigshafen haben Politiker, Fachministerien und Schulbehörden zunehmend für das Thema der Sicherheit an Schulen sensibilisiert. Die Bedrohungsszenarien sind dabei vielfältig. Sie reichen von Einbruch, Brandstiftung, Diebstahl, Vandalismus bis hin zum Amoklauf.

Ein zuverlässiges und passgenaues Präventions- und Sicherheitskonzept erfordert flexible Lösungen, die sich nach den jeweiligen Risiken richten.




Sicherheitskonzept aus einer Hand

PBW plant für Sie integrierte Lösungen, auf der Basis eines Sicherheitskonzeptes in Abstimmung mit Bauherr, Betreiber, Nutzer, Fachbehörden und Kriminalpolizei.
Integrierte Lösungen umfassen Einbruch-, Brandmelde-, Video-, Rettungswegtechnik sowie Zutrittskontrolle, Sprach-, Haus-, und Amokalarmierung.
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