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Info 01/2012 Der Weg zum modernen Blitzschutz


Menschen fürchten sich seit Jahrhunderten vor „Blitz und Donner“. Auch heute ist die Angst bei Gewitter bei vielen Menschen gegenwärtig.
Blitzschutz

Blitzschutzanlagen werden auf öffentlichen Gebäuden und besonders auf Gebäuden, in den sich viele Menschen (Krankenhäuser, Altenheime, Schulen, Sportstätten, Kindergärten, Verwaltungsgebäude etc.) versammeln, baurechtlich gefordert.
Wie sicher sind heutige Blitzschutzanlagen?

Benjamin Franklin (amerikanischer Präsident und Physiker) begann bereits 1747 mit Experimenten auf dem Gebiet der Elektrizität. Er vertrat die Ansicht, dass der Blitz ein elektrisches Phänomen sei und fand eine Methode, mit der er es experimentell beweisen konnte. 1752 führte er sein berühmtes Drachenexperiment durch, mit dem er beweisen konnte, dass Wolken elektrisch geladen sind. Franklin erfand den Blitzableiter und war der Vater der so genannten unitaristischen Theorie, mit der er das Phänomen positiv und negativ geladener Elektrizität erklärte.

Weitere Physiker wie Melsens und Faraday beschäftigten sich mit Blitzableiter.

Das einzige Blitzableitersystem, dessen Zuverlässigkeit wissenschaftlich eindeutig erwiesen ist, ist dasjenige (von Michael Faraday) des Faradayschen Käfigs. Die Schutzwirkung beruht auf der bekannten Tatsache, dass im Innern eines allseitig geschlossenen Metallkäfigs keine elektrischen Felder und damit keine Spannungsdifferenzen, die Lichtbogen bilden könnten, auftreten können. Dasselbe gilt auch, wenn außerhalb des Käfigs starke Felder herrschen, wie sie bei Blitzschlägen auftreten.

In der Praxis besteht der Gebäudeblitzableiter allerdings aus einem sehr summarischen Metallkäfig.

sein Prinzip war:
Quelle: SSIV Blitzschutz Ortner
Blitzableiter
Blitzschutz heute

Die Blitzschutzanlagen auf den heutigen Dächern baut auf den Erkenntnissen der Wissenschaftler von Benjamin Franklin (1706 – 1790) und Michael Faraday (1791 – 1867) auf.

Der Blitzschutz übernimmt bei Gebäuden im Wesentlichen nur eine Funktion – er soll Häuser vor Blitzeinschlägen schützen. Durch Blitzeinschläge kann es in Gebäuden zu erheblichen Schäden kommen, die selbstredend mit enormen finanziellen Belastungen für die Betroffenen einhergehen. Die Funktionsweise vom Blitzschutz wurde mit den Jahren immer wieder verbessert und den neuen technischen Möglichkeiten und wachsenden wissenschaftlichen Kenntnissen angepasst.

Heute ist die Funktionsweise eines Blitzschutzsystems überaus komplex, moderne sensible Elektronik, wie EDV- und MSR-Anlagen, Alarm- und Störmeldeeinrichtungen, Photovoltaikanlagen und Kommunikationssysteme, reagiert empfindlich, wenn sich atmosphärische oder durch Schalthandlungen hervorgerufene Entladungen im Stromnetz austoben. Selbst Blitzschläge auf freien Feldern können als Überspannungen über erdverlegte Medien und Versorgungsleitungen im Inneren von Gebäuden Schäden verursachen.

Um eine sichere Blitzschutzanlage zu errichten, sind eine detaillierte Planung und Berechnungen (nach DIN EN 62305-2) zum Schutz für Menschen, Geräte und Dienstleistungen erforderlich.

Ein Großteil der bestehenden Blitzschutzanlagen erfüllen nicht mehr die heutigen Forderungen.

Wir prüfen und planen Blitzschutz- und Überspannungsschutzsysteme nach den aktuellen Normen EN 62305 Teil 1 bis 4 (VDE 0185 Teil 1 bis 4).
PBW bietet seit Jahren bestmögliche Qualität und ist seit 2003 auch nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.


Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

PBW - Technik für Mensch und Umwelt