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Info 03/2011 Heizungsmodernisierung


Wenn die alte Heizungsanlage erneuert werden muss, dann stellt sich die Frage: "Welche ist für meinen Bedarf die wirtschaftlichste Anlage?".


Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, zudem der Kunde durch weitere Fragen wie Brennwerttechnik, regenerative Energie und Brennstoffe konfrontiert wird. Die Verunsicherungen steigen jedoch mit jeder Information, da neutrale Vergleiche für die individuellen Anwendungen nicht veröffentlicht oder erst gar nicht erstellt werden.

Auswahl des Energieträgers bei neuen oder zu erneuernden Heizungssystemen

Als Energieträger stehen i.d.R. zur Verfügung:

  • Öl
  • Erdgas
  • Holz
  • Wärmepumpe (Strom)
  • Optimierung von Heizungsanlagen
Neben den Stromkosten sind die Kosten für die Wärmebereitstellung die größten Energiekostenträger. Die richtige Auswahl des Energieträgers hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einen wichtigen Einfluss haben zum Beispiel die Energiemenge, Wärmeverteileinrichtungen, die benötigte Temperatur, zur Verfügung stehende Aufstell- und Lagermöglichkeiten, vorhandene Abwärme und das zu beheizende Gebäude, bzw. die erforderliche Prozessenergie.

Gleichzeitig gilt aber auch, dass viele ältere Heizungsanlagen technisch noch längst kein altes Eisen sind und durch die richtige Einstellung und Regelung wirtschaftlicher betrieben werden können.

Ein weiteres Auswahlkriterium ist der Wirkungsgrad der Wärmerzeugungsanlage, nicht zu verwechseln mit dem Nutzungsgrad der Anlage. Die Nutzungsgrade von Wärmeerzeugern über ein ganzes Jahr betrachtet liegen wesentlich niedriger, da hier Stillstandszeiten, Takthäufigkeiten und Regelung ebenfalls wichtig sind. Bei alten, überdimensionierten Anlagen kann der Wirkungsgrad unter 50% fallen.



Kesselwirkungsgrade der zur Zeit genutzten Öl-Systeme:

Kesselwirkungsgrade Öl

Quelle: EnergieAgentur NRW



Kesselwirkungsgrade der zur Zeit genutzten Gas-Systeme:

Kesselwirkungsgrade Gas

Quelle: EnergieAgentur NRW


Holz
Aufgrund steigender Energiepreise für herkömmliche Energieträger und der Verbesserung der Anlagentechnik für Holzfeuerungsanlagen, erlebt der Brennstoff Holz eine Renaissance. Hackschnitzel- oder Holzpelletfeuerungsanlagen laufen ebenso wie Öl- oder Gasheizungen vollautomatisch. Nachteilig sind die wesentlich höheren Investitionskosten für die Anlagentechnik.


Lager
Holzheizungen benötigen einen Lagerraum für den Brennstoff, der möglichst trocken sein sollte. Die Größe des Lagers richtet sich nach dem Jahresverbrauch. Da Holz ein Brennstoff ist, der sich verändern kann (Schimmel, Zersetzung), sollte der Lagervorrat bei Stückholz und Hackschnitzel nicht zu hoch gewählt werden. Pellets sind aufgrund ihrer geringen Restfeuchte unproblematisch.




Kesselwirkungsgrade der zur Zeit genutzten Holzfeuerungsanlagen:

Kesselwirkungsgrade Holz
Ein weiterer, für viele Nutzer ausschlaggebender Faktor ist die Umweltbelastung:
Umweltbelastung
Zusammenfassung

Bei der Erneuerung der Heizungsmodernisierung sind neben dem wichtigsten Faktor der „Kosten", die zur Verfügung stehenden Energieträger (z.B. Öl, Gas, Holz), der Platzbedarf für Flüssiggas, Öl-, Holz-, Pelletslager sowie die Umwelteinstellung des einzelnen.

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